{"id":19703,"date":"2024-11-26T09:14:18","date_gmt":"2024-11-26T07:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/?p=4405"},"modified":"2025-11-04T12:45:24","modified_gmt":"2025-11-04T10:45:24","slug":"payment-integrations","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/resources\/artikel\/payment-integrations\/","title":{"rendered":"Payment Integrations und die neuen Standards im Jahr 2025: Manfred Schulz im Interview"},"content":{"rendered":"\n<p>In der dynamischen Payment-Welt erwarten uns 2025 neue Herausforderungen und Chancen. W\u00e4hrend Unternehmen verst\u00e4rkt nach einfacheren und schnelleren Zahlungen suchen, entwickelt sich die Payment-Industrie hin zu L\u00f6sungen, die Komplexit\u00e4t reduzieren, Betriebskosten senken und gleichzeitig umfassende Unterst\u00fctzung bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Manfred Schulz, Head of Merchant Solutions bei Brite, erhielten wir spannende Einblicke, wie Brite die Zukunft des Breiches Payment Integrations gestaltet. Au\u00dferdem beleuchteten wir, wie Instant Account-to-Account (A2A) Payments eine effizientere und kosteng\u00fcnstigere Zahlungsoption f\u00fcr H\u00e4ndler und Verbraucher*innen schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manfred spricht in diesem Interview \u00fcber h\u00e4ufige Herausforderungen auf H\u00e4ndlerseite, die Relevanz eines kooperativen Integrationsprozesses und wie Brites praxisnaher Ansatz gezielt auf die wachsenden Anforderungen europ\u00e4ischer H\u00e4ndler eingeht. Zudem hebt er die Vorteile von &#8222;Pay by Bank&#8220;-Zahlungsmethoden hervor, die nicht nur das Vertrauen der Verbraucher*innen st\u00e4rken, sondern auch H\u00e4ndlern erm\u00f6glichen, schnellere und kosteng\u00fcnstigere Zahlungsprozesse zu realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen Sie das vollst\u00e4ndige Interview und erfahren Sie, wie sich insbesondere das Thema Payment-Integrations im Jahr 2025 weiterentwickeln wird \u2013 und welche zentralen Elemente in keiner erfolgreichen H\u00e4ndlerstrategie fehlen sollten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong><strong><strong><strong><strong>Welches sind derzeit die gr\u00f6\u00dften M\u00e4ngel bei der Integration von Zahlungsmethoden?&nbsp;<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Manfred Schulz, Head of Merchant Solutions:<\/strong> Der Druck, schnell Ergebnisse zu liefern, ist enorm: Niemand hat Zeit, und Entwicklungsressourcen sind oft knapp. H\u00e4ndler m\u00f6chten so schnell wie m\u00f6glich live gehen \u2013 und das mit minimalem Aufwand. Doch das gr\u00f6\u00dfte Problem sehe ich woanders: Viele H\u00e4ndler werden von ihren Payment-Partnern allein gelassen und stehen vor der Herausforderung, komplexe Integrationsprozesse selbst zu bew\u00e4ltigen. <br>F\u00fcr viele stellt das ein echtes Hindernis dar, das sie davon abh\u00e4lt, neue Zahlungsmethoden zu integrieren. Sie scheuen den Aufwand, der weit \u00fcber das IT-Team hinausgeht. Denn eine neue Zahlungsmethode erfolgreich einzuf\u00fchren, bedeutet auch, Abteilungen wie Customer Support, Operations und Finance entsprechend zu informieren und mit ins Boot zu holen. <br>Das bringt viele H\u00e4ndler an ihre Grenzen. Alleingelassen zu werden und s\u00e4mtliche Schritte eigenst\u00e4ndig zu organisieren, ist eine komplexe Aufgabe \u2013 vor allem, weil die meisten Verantwortlichen keine ausgewiesenen Payment-Experten sind. Deshalb sind H\u00e4ndler auf Partner angewiesen, die sie aktiv unterst\u00fctzen, den Prozess klar strukturieren und so einfach wie m\u00f6glich gestalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/app\/uploads\/sites\/2\/2023\/02\/BriteIcons_Lightning_Lilac.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1162\" style=\"width:197px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\">Payment Integrations: <strong><strong><strong>Was macht Brite in der Zusammenarbeit mit H\u00e4ndler anders?&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich betonen, dass wir bei Brite eine hervorragende Unternehmenskultur haben. Das ist der Schl\u00fcssel \u2013 eine starke Unternehmenskultur und motivierte Mitarbeitende bilden die Grundlage f\u00fcr effizientes Prozessmanagement und au\u00dfergew\u00f6hnliche Produkte. Im Grunde genommen ist das der Kern unserer Arbeit.<br>Was Brite au\u00dferdem besonders macht, ist die Tatsache, dass wir die komplette H\u00e4ndlerreise von Anfang bis Ende begleiten. Wir haben exzellente Prozesse etabliert, um einen reibungslosen \u00dcbergang zwischen den verschiedenen Abteilungen bei Brite sicherzustellen. Unsere H\u00e4ndler erfahren zun\u00e4chst von unserem Sales-Team alles \u00fcber unsere Produkte. Danach stehen sie in engem Kontakt mit dem Merchant Solutions Team, das sie durch das Onboarding, die Integration, die Testphasen und den Go-Live begleitet. Und auch danach bleibt jeder H\u00e4ndler in Kontakt mit unserem Merchant Support Team. Alle Teams bei Brite arbeiten eng zusammen. Wir wissen genau, was der jeweils andere tut und erg\u00e4nzen uns in unserer Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>In meinem Team habe ich Mitarbeitende, die sich mit gro\u00dfem Engagement um die H\u00e4ndler-Integrationen k\u00fcmmern und ihre Arbeit wirklich lieben. Sie erledigen ihre Aufgaben nicht nur \u2013 sie m\u00f6chten den H\u00e4ndlern helfen, die bestm\u00f6gliche Conversion zu erreichen. Wer dieses Mindset hat \u2013 das eng mit unserer Unternehmenskultur verkn\u00fcpft ist \u2013 der behandelt jedes Projekt als sein eigenes. Man m\u00f6chte das Beste geben und nicht nur eine Standardl\u00f6sung bieten. Das bedeutet, das Projekt zu verstehen, es zu \u00fcberwachen und den H\u00e4ndler bestm\u00f6glich durch den gesamten Prozess zu begleiten. Ich gebe neue H\u00e4ndler, die verst\u00e4ndlicherweise viele Fragen haben, gerne mit gutem Gef\u00fchl in die H\u00e4nde meines Teams.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong><strong><strong><strong>Wie k\u00f6nnen Zahlungsanbieter sicherstellen, ihren H\u00e4ndlern einen angemessenen Support im Bereich Payment Integrations zu bieten?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>Die besten Unternehmen, die ich kennengelernt habe, zeichnen sich durch exzellente Prozesse und hohe Standards aus, indem sie die Zufriedenheit der H\u00e4ndler kontinuierlich messen. Jedes Mal, wenn wir ein Onboarding erfolgreich abgeschlossen und der H\u00e4ndler live gegangen ist, sendet mein Team eine Umfrage, um Feedback zu sammeln. Dabei interessiert uns besonders, was gut funktioniert hat, aber auch, was weniger gut lief und wo wir uns verbessern k\u00f6nnen. Aus jeder Integration k\u00f6nnen wir etwas lernen. <br>Wo verlieren wir m\u00f6glicherweise Zeit? Gibt es interne Probleme, die wir beheben k\u00f6nnen? Welche Verbesserungen sollten wir vornehmen? Diese Fragen stellen wir uns st\u00e4ndig, und ich bin \u00fcberzeugt, dass wir uns in diesem Bereich auch in Zukunft weiter steigern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/app\/uploads\/sites\/2\/2022\/12\/BriteIcons_Lightbulb_Lilac.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-884\" style=\"width:210px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong><strong>Wie muss sich das Thema Support in der Paymentbranche insgesamt verbessern, um die Bed\u00fcrfnisse von H\u00e4ndlern in 2025 und dar\u00fcber hinaus zu erf\u00fcllen?&nbsp;<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Manfred:<\/strong> Ohne konkrete Namen zu nennen, l\u00e4sst sich sagen, dass KI in vielen Unternehmen ein wichtiger Begriff ist. Ja, in gewissem Ma\u00dfe werden wir uns ebenfalls mit KI befassen m\u00fcssen, und ich halte dies in bestimmten Bereichen auch f\u00fcr sinnvoll. Dennoch bin ich ein gro\u00dfer Bef\u00fcrworter pers\u00f6nlicher Beziehungen zu H\u00e4ndlern. Aus meiner langj\u00e4hrigen Erfahrung wei\u00df ich, dass die erfolgreichsten Kooperationen immer auf einer soliden Beziehung basieren.<br>Gerade wenn Dinge nicht so laufen, wie sie sollten, sind gegenseitiges Vertrauen und die M\u00f6glichkeit einer direkten R\u00fcckversicherung entscheidend. Deshalb bin ich nicht daf\u00fcr, die pers\u00f6nliche Beziehung durch KI-gesteuerte Prozesse zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong>Pay by Bank gewinnt als Zahlungsoption an Beliebtheit. Wie unterst\u00fctzt Brite H\u00e4ndler dabei, Verbraucher*innen \u00fcber die Vorteile der A2A Payments aufzukl\u00e4ren?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>In erster Linie durch Informationen und gezielte Werbung. Wir arbeiten sehr eng mit unseren H\u00e4ndlern zusammen, um die Zahlungsmethode aktiv zu bewerben. Viele Verbraucher*innen sind bereits mit traditionellen A2A Payments vertraut, dennoch sind neue open banking basierte Pay by Bank-Zahlungsmethoden noch nicht allzu lange in den Checkouts der H\u00e4ndler pr\u00e4sent. Deutsche Verbraucher*innen sind mitunter etwas z\u00f6gerlich, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren, weshalb es manchmal einen zus\u00e4tzlichen Anreiz durch den H\u00e4ndler braucht. H\u00e4ndler haben tats\u00e4chlich einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidung der Verbraucher*innen. Trotzdem f\u00e4llt es vielen schwer, Zahlungsmethoden ansprechend zu pr\u00e4sentieren, und manchmal sind ihnen die tats\u00e4chlichen Vorteile selbst nicht ganz klar. Deshalb sind wir hier, um zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pay by Bank ist eine sichere und schnelle Zahlungsmethode, die alle Anforderungen der Verbraucher*innen erf\u00fcllt. Auch wenn andere Zahlungsmethoden ebenfalls sicher und schnell sind, bietet A2A Payments f\u00fcr H\u00e4ndler den Vorteil, kosteng\u00fcnstiger zu sein. Die schnelle Auszahlung optimiert zudem den Cashflow. <br>Wallets oder Buy-Now-Pay-Later-Optionen sind f\u00fcr H\u00e4ndler bekannterma\u00dfen teuer, ebenso wie Kreditkarten, die zudem komplex in Bezug auf Zahlungsgeb\u00fchren sind. A2A-Zahlungsmethoden hingegen sind f\u00fcr H\u00e4ndler vergleichsweise g\u00fcnstig und erm\u00f6glichen es den Verbraucher*innen, auch h\u00f6here Betr\u00e4ge zu bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Auswahl von Zahlungsmethoden sollte ber\u00fccksichtigt werden, wie viel Schulungsaufwand f\u00fcr interne Teams erforderlich ist und wie stark die Methode operative Bereiche wie Logistik und Support beeinflusst. Aus Erfahrung wei\u00df ich, wie komplex die Integration einer BNPL-Zahlungsmethode sein kann. W\u00e4hrend die Zahlung im Checkout einfach ist, wird es bei Logistik, R\u00fcckerstattungen und Support deutlich schwieriger. Ein schlecht abgewickelter R\u00fcckzahlungsprozess kann die Customer Journey erheblich beeintr\u00e4chtigen und zu verlorenen Kunden f\u00fchren.<br>Im Vergleich dazu ist eine A2A-Zahlungsmethode leichter zu implementieren und zu pflegen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Zahlungen und R\u00fcckerstattungen in Echtzeit erfolgen \u2013 bei anderen Methoden kann dies mehrere Tage dauern. Sofortige R\u00fcckzahlungen steigern die Kundenzufriedenheit und f\u00f6rdern den Umsatz, da das Geld direkt wieder im Shop ausgegeben werden kann. Besonders im Fashion-Bereich ist ein niedriger NPS h\u00e4ufig auf komplizierte R\u00fcckzahlungsprozesse zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 durch den Einsatz von A2A-Zahlungen, wie sie Brite bietet, kann dies erheblich verbessert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong>Welche Vorteile hat eine markenbasierte Pay by Bank- oder Instant A2A Payments-Zahlungsmethode wie Brite im Vergleich zu einer White-Label-L\u00f6sung?&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>Ich bin der Ansicht, dass eine Markenl\u00f6sung sowohl f\u00fcr H\u00e4ndler als auch f\u00fcr Verbraucher*innen vorteilhaft ist, und das aus zwei Hauptgr\u00fcnden:<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens bleibt die Marke Brite im Ged\u00e4chtnis der Verbraucher*innen, die diese Zahlungsmethode bereits genutzt haben. Wenn sie dann in einem anderen Shop einkaufen, der ebenfalls Brite anbietet, werden sie automatisch in den &#8222;Returning Customer Flow&#8220; aufgenommen und erleben einen noch schnelleren Zahlungsabschluss. Eine White-Label-L\u00f6sung k\u00f6nnte das nicht bieten. Wenn Bankdaten in einem unbekannten Shop automatisch vorausgef\u00fcllt w\u00fcrden, w\u00fcrde dies bei den Verbrauchern ein unsicheres Gef\u00fchl hervorrufen. Mit einer Marke wie Brite hingegen k\u00f6nnen sie das reibungslose Bezahlerlebnis genie\u00dfen und kehren vielleicht eher zum Shop zur\u00fcck oder nutzen die Zahlungsmethode erneut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Grund, der f\u00fcr eine Markenl\u00f6sung spricht, ist die M\u00f6glichkeit, in Zukunft zus\u00e4tzliche Services f\u00fcr Verbraucher*innen anzubieten, die einen echten Mehrwert schaffen. Dies ist nur mit einer Markenl\u00f6sung m\u00f6glich, nicht jedoch mit einer White-Label-L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong>Warum ist es f\u00fcr Markenanbieter so wichtig, Vertrauen aufzubauen?&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>Vertrauen ist f\u00fcr Verbraucher*innen eines der Kernelemente bei der Auswahl einer Zahlungsmethode. Und wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, muss die User Experience herausragend sein. Sollte innerhalb des Bezahlprozesses etwas schiefgehen, kann das Vertrauen sehr schnell verloren gehen. Darum legen wir gro\u00dfen Wert darauf, unser Markenlogo innerhalb des Bezahlprozesses zu platzieren, da es den Verbaucher*innen eine R\u00fcckversicherung gibt. Sie bringen ihre positive Customer Experience mit uns in Verbindung und bauen Vertrauen in die Marke auf. Das sorgt daf\u00fcr, dass sie sie immer wieder nutzen \u2013 zum Beispiel auch in anderen Shops.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Davon profitieren \u00fcbrigens auch H\u00e4ndler. Sie m\u00f6chten ihre Kund*innen auf keinen Fall aufgrund eines fehlerhaften oder unzuverl\u00e4ssigen Zahlungsprozesses, \u00fcber den sie selbst ja keine Kontrolle haben, verlieren. H\u00e4ndler k\u00f6nnen sich auf uns verlassen: Wir werden uns bestm\u00f6glich um ihre Kund*innen k\u00fcmmern.Unsere Teams arbeiten insofern hart daran, die idealen L\u00f6sungen f\u00fcr Verbraucher*innen und H\u00e4ndler zu garantieren. <br>Bei meinem Team lautet die Herausforderung beispielsweise, die Integration unserer Zahlungsl\u00f6sungen in den H\u00e4ndler-Checkout kontinuierlich weiter zu verbessern. Dies wird nicht von allen Anbietern priorisiert: Vielen gen\u00fcgt es, kurz gesagt, ihre Zahlungsmethode ans Laufen zu bringen und Transaktionen abzuwickeln. Wir sind damit aber nicht zufrieden. Wir m\u00f6chten eine optimale Customer Experience, kreieren, da wir wissen, dass jeder zus\u00e4tzliche Schritt, jede Checkbox und jeder verwirrende Satz zu einem Conversion-Killer werden kann.&nbsp; Es ist uns wichtig sicherzustellen, dass die H\u00e4ndler-Integration unkompliziert verl\u00e4uft und wir die H\u00e4ndler durch den Prozess leiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large img-mob\"><a href=\"https:\/\/britepayments.com\/de\/anfragen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_mobile_DE-3-810x1440.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1570\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong>Immer mehr Verbraucher*innen entscheiden sich f\u00fcr Pay by Bank: Wie wird sich das auf den E-Commerce-Sektor und den Onlinehandel in 2025 auswirken?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Manfred: <\/strong>The sky is the limit! Open Banking und Pay by Bank sind globale Trends \u2013 von Schweden und Deutschland bis nach Indien und Brasilien. Der Fokus liegt nahezu \u00fcberall auf Instant Payments, und wir erleben derzeit ein enormes Momentum.Gleichzeitig beobachten wir, dass sich das Kostenbewusstsein bei H\u00e4ndlern ver\u00e4ndert. Sie m\u00f6chten die Zahlungsmethode mit der besten Conversion-Rate anbieten, um ihre Gewinne zu steigern. Verbraucher*innen hingegen legen Wert auf Sicherheit, m\u00f6chten Gelder in Echtzeit transferieren und dabei die Kontrolle behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mich fr\u00fcher mit meinem 56k-Modem ins Internet eingew\u00e4hlt habe \u2013 das hat gedauert! Die heutige Generation hat diese Geduld nicht mehr. Sie wollen alles sofort, und genau deshalb bin ich \u00fcberzeugt, dass sich Pay by Bank im Checkout durchsetzen wird. Dass Kreditkarten komplett ersetzt werden, glaube ich allerdings nicht. Ihr Anteil an den Zahlungen wird jedoch definitiv sinken. \u00c4hnlich k\u00f6nnten wir diese Entwicklung auch bei Wallets und BNPL-Methoden sehen. Aus Sicht der Verbraucher*innen \u2013 insbesondere der Gen Z \u2013 bewegen wir uns aktuell hin zu nachhaltigeren Zahlungsoptionen. Sie m\u00f6chten keine Kredite aufnehmen, was wir zum Beispiel in den USA beobachten k\u00f6nnen, wo die Nutzung von Kreditkarten zur\u00fcckgeht und Zahlungen mit Debitkarten zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verbraucher*innen stehen Krediten heute viel kritischer gegen\u00fcber, da sie keine hohen Zinsen zahlen m\u00f6chten. Genau deshalb werden A2A-Zahlungsmethoden, die keine Kreditaufnahme erfordern und sofortige Zahlungen erm\u00f6glichen, in den kommenden Jahren signifikant wachsen. Hinzu kommt, dass 2025 die Instant Payment Regulation (IPR) in Kraft tritt. Diese verpflichtet Banken, Instant Payments anzubieten. H\u00e4ndler, die schon heute in diese Zahlungsmethode investieren, werden in Zukunft davon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-md-font-size\"><strong>Sollten H\u00e4ndler auf die Betriebskosten achten, wenn sie sich 2025 f\u00fcr einen A2A-Anbieter anstelle eines Kreditkarten- oder Wallet-Anbieters entscheiden?&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Manfred Schulz: <\/strong>Ich w\u00fcrde sagen, ja. Manchmal ist dies jedoch wirklich herausfordernd, denn Payment Manager konzentrieren sich h\u00e4ufig ausschlie\u00dflich auf die reinen Zahlungskosten. Dabei verlieren sie manchmal das gro\u00dfe Ganze aus den Augen und \u00fcbersehen, welche zus\u00e4tzlichen Kosten durch eine bestimmte Zahlungsmethode entstehen k\u00f6nnen. Diese Beobachtung habe ich in den letzten Jahren immer wieder in der Zusammenarbeit mit vielen Payment-Unternehmen und H\u00e4ndlern gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Zahlungen geht es aber niemals nur um Geb\u00fchren oder darum, was im Checkout passiert. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess, der mit dem Besuch einer Webseite beginnt und m\u00f6glicherweise mit einer R\u00fcckerstattung endet. Man sollte ber\u00fccksichtigen, dass dieser Prozess sehr langwierig sein kann. Wenn eine Zahlungsmethode beispielsweise die Retourenquote oder die Anfragen an den Customer Support signifikant erh\u00f6ht oder den Cashflow stark ver\u00e4ndert, dann m\u00fcssen diese Aspekte sorgf\u00e4ltig analysiert werden. Daher bin ich \u00fcberzeugt, dass Zahlungen stets aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden sollten. Nat\u00fcrlich spielen Zahlungsgeb\u00fchren eine Rolle, aber auch hier gibt es M\u00f6glichkeiten, Kosten zu sparen, etwa durch optimierte Prozesse und die Unterst\u00fctzung durch zuverl\u00e4ssige Dienstleister. Aspekte wie Abstimmung, Abrechnung und Auszahlung sind weitere kritische Punkte, die nicht au\u00dfer Acht gelassen werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Brite mit anderen Anbietern vergleicht, wird feststellen, dass viele Anbieter lediglich den Zahlungsvorgang ausl\u00f6sen. Das bedeutet, dass alle Transaktionen einzeln auf dem Konto eingehen und manuell abgeglichen werden m\u00fcssen. Bei Brite hingegen b\u00fcndeln wir alle Transaktionen, erm\u00f6glichen schnelle Auszahlungen und \u00fcbermitteln dem H\u00e4ndler eine Datei zum Abgleich. Die aufwendige Bearbeitung tausender einzelner Transaktionen entf\u00e4llt \u2013 eine enorme Erleichterung, insbesondere f\u00fcr gro\u00dfe H\u00e4ndler, wie ich aus Erfahrung wei\u00df. Zahlungen zu b\u00fcndeln und H\u00e4ndlern durch diesen Service gezielt Unterst\u00fctzung zu bieten, ist ein entscheidender USP f\u00fcr uns.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full img-desk\"><a href=\"https:\/\/britepayments.com\/de\/anfragen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"570\" src=\"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_desktop_DE-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1569\" srcset=\"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_desktop_DE-3.png 1440w, https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_desktop_DE-3-300x119.png 300w, https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_desktop_DE-3-1024x405.png 1024w, https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Get-in-touch-Banner_desktop_DE-3-768x304.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende von Giropay kam f\u00fcr viele Expert*innen nicht \u00fcberraschend. Schon viel zu lange wurde kritisiert, dass zu wenige Nutzer*innendas Angebot wahrnehmen. Was als europ\u00e4isches Projekt gestartet ist, um gro\u00dfen amerikanischen Firmen bei der Bezahlung im Onlineshop Paroli zu bieten, ist nun also gescheitert. Doch dies ist noch lange nicht das Ende von Instant Payments. In diesem Artikel erfahren Sie, warum und Giropay scheiterte, was die EU jetzt anders machen will \u2013 und f\u00fcnf Gr\u00fcnde, warum Instant Payments gerade erst durchstarten.<\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":4400,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","footnotes":""},"categories":[154,155],"tags":[],"class_list":["post-19703","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-insights"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19703"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33753,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19703\/revisions\/33753"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging-brites-staging.kinsta.cloud\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}